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Ressourcen verantwortungsvoll nutzen für nachhaltigen Erfolg

Das Wort „Ressourcen“ hat verschiedene Bedeutungen. Zum einen bezeichnen wir damit die natürlichen, sprich physischen Ressourcen auf unserer Erde, wie Wasser, Erdöl, Mineralien, Holz, etc. Zum anderen sprechen wir auch von menschlichen Ressourcen; wir benutzen unsere persönlichen Ressourcen, im Sinne von Fähigkeiten, Wissen, Kraft, Motivation etc., um unsere Ziele zu erreichen. Im Unternehmenskontext spielen beide Arten von Ressourcen eine Rolle. Um eine Leistung zu erbringen benötigen Betriebe sowohl menschliche „Ressourcen“, als auch Materialien – im Büro sind dies vor allem Computer, Möbel, Papier, in einem Produktionsbetrieb auch viele andere Werkstoffe.

Diese verschiedenen Ressourcen haben zwei Dinge gemeinsam:

  1. Das Vorhandensein von genügend Ressourcen ist die Voraussetzung für das Erbringen von Leistungen und die Erreichung von Zielen
  2. Ressourcen sind endlich. Das bedeutet, man muss verantwortungsvoll mit ihnen umgehen, damit auch in Zukunft genügend Ressourcen vorhanden sind. Wenn wir nicht Sorge tragen zu den Ressourcen, kann es zu einem plötzlichen Kollaps mit sehr unangenehmen Konsequenzen kommen. Es lohnt sich daher, vorausschauend mit ihnen umzugehen und diese immer wieder zu „erneuern“.

Bei der We Act Challenge 2017 geben wir darum einen Anstoss, unsere Verhaltensweisen in Bezug auf Ressourcen zu überdenken und neue Gewohnheiten zu lernen, die zu langfristigem Erfolg beitragen.

 

Persönliche Ressourcen

Viele Menschen jagen Zielen hinterher (mehr Geld, mehr Besitz, mehr Ruhm) ohne jemals wirklich glücklich zu werden, selbst wenn sie diese erreichen. Oder Sie strapazieren ihren Körper bis zum Punkt, dass sie irgendwann ein Burnout, Herzinfarkt oder eine andere Krankheit ausser Gefecht setzt. Mit einer ausgeglichenen Lebensweise lassen sich viele unserer Zivilisationskrankheiten vermeiden. Gleichzeitig führt eine ausgeglichene Lebensweise zu mehr Glücksempfinden im Alltag und dazu, dass wir unsere Ziele entspannter angehen und erreichen können. Die Voraussetzungen für einen ausgeglichenen Lebensstil unterteilen wir in die drei Komponenten: Körper, Gedanken und Emotionen.

1. Körper
Um zum Körper Sorge zu tragen, ist eine ausgewogene Ernährung und genügend Flüssigkeitsaufnahme wichtig. Bewegung nimmt ebenfalls eine grosse Rolle ein, da sie hilft unser Herz, Kreislauf und Muskeln in Form zu halten. Was oft untergeht, aber auf keinen Fall vernachlässigt werden sollte, sind Pausen zu machen und seinem Körper genügend Schlaf zu gönnen.

2. Gedanken
Unser Kopf ist ständig in Aktion. Auch hier ist es wichtig, dem Kopf zwischendurch eine Auszeit zu gönnen, zum Beispiel mittels Meditation. Es lohnt sich also geeignete Strategien zu finden, die helfen mit unserem hektischen Lebensstil gut umzugehen und den Alltagsstress zu bewältigen.

3. Emotionen
Für unser Wohlbefinden ist es entscheidend, positive Beziehungen zu pflegen. Dies ist auch in Bezug auf die Team- und Arbeitsatmosphäre relevant. Wenn unser Tun ausserdem im Einklang mit unseren Werten steht und wir einen Sinn in unserer Tätigkeit erkennen, trägt dies ebenfalls zur unserer Zufriedenheit bei.

 

Natürliche Ressourcen

Unser Planet liefert eine Fülle von Rohstoffen, die der Mensch seit jeher abbaut und nutzt um die eigenen Bedürfnisse nach Wohlstand zu erfüllen. Wir stossen jedoch an die Kapazitätsgrenzen der Erde. Weltweit verbraucht ein Mensch durchschnittlich die Ressourcen von 1.5 Erden hergeben. Ein Schweizer benötigt sogar ganze 3 Erden. (Quellen: Global Footprint Network, BSF). Diese Zahl wird als „ökologischer Fussabdruck“ bezeichnet und jeder kann seinen Fussabdruck für sich selbst berechnen.

Zudem führt der unreflektierte Verbrauch von Ressourcen zu Abfällen und Emissionen, die das Gleichgewicht unserer Umwelt zerstören und weitreichende Folgen für die Sicherheit und Gesundheit von Menschen und Tieren haben.

Betrachten wir das Beispiel Erdöl: Erdöl, einer der wichtigsten Ressourcen zur Herstellung von Treibstoffen und Plastikprodukten, wird immer knapper. Dies führt zu Preiserhöhungen, Machtkonzentration und Konflikten in den Abbauregionen. Gleichzeitig entstehen durch Verbrennung von Benzin oder Kerosin Luftverschmutzung und CO2-Emissionen, was wiederum zum Treibhauseffekt und zur Klimaerwärmung führt.

In den letzten Jahren haben sich neue Ansätze herausgebildet, die diesem schädlichen Prozess entgegenwirken können: Anstatt den Ressourcenverbrauch als linearen Prozess von „Fördern – Verbrauchen – Entsorgen“ anzusehen, können wir Ressourcen innerhalb eines Kreislaufs betrachten. Der Kreislauf geht von Fördern – Nutzen – Wiederverwerten – Nutzen – Wiederverwerten - Nutzen potentiell unendlich weiter. An jedem Punkt dieses Kreislaufs können wir ansetzen um unsere Ressourcen länger zu nutzen und gleichzeitig weniger Abfall zu produzieren.

1. Bewusst Einkaufen „Reduce“
Der erste Schritt besteht darin zu Überlegen was man wirklich braucht und auch nur das einzukaufen. Es lohnt sich den Lebensmitteleinkauf zu planen um Foodwaste zu vermeiden und bei grösseren Anschaffungen einige Tage drüber zu schlafen. Wenn man sich entscheidet zu kaufen, spielt es auch eine Rolle was wir kaufen: Nachhaltig hergestellte, gebrauchte/Second-Hand und langlebige Produkte sind zu bevorzugen. Man kann sich auch überlegen selten gebrauchte Dinge zu mieten statt zu kaufen.

2. Lange Nutzen „Reuse“
Wenn man etwas besitzt, geht es darum die Lebensdauer des Gegenstandes möglichst zu verlängern. Wenn etwas kaputt ist, kann man es reparieren (lassen) anstatt direkt neu zu kaufen. Wenn man es nicht mehr braucht, kann man es weitergeben, verkaufen oder verschenken. Man kann sich auch überlegen ob man einen Gegenstand in einer anderen Form noch nutzen kann (sog. „Upcycling“)

3. Richtig Entsorgen „Recycle“
Der letzte „Ausweg“ für einen Gegenstand ist die richtige Entsorgung, denn auch der Recycling-Prozess braucht Energie. Mittlerweile können die meisten Materialien an Sammelstellen abgegeben werden, wo Sie erneut zu Rohstoffen verarbeitet werden.

 

Betriebliche Ressourcen

Menschen sind in der heutigen Wissensgesellschaft die wichtigste „Ressource“ für Betriebe. Nur wenn es den Menschen im Betrieb gut geht, sie gesund, motiviert und gut ausgebildet sind, dann können Sie die Leistung optimal erbringen. Dabei ist die Teamkomponente sehr wichtig: Wenn ein Team nicht harmoniert oder schlechte Stimmung herrscht, dann leidet auch die Produktivität darunter. Oft greift man erst dann ein, wenn es bereits Konflikte gibt. Die Stimmung an diesem Punkt wieder herzustellen ist aufwändig. Viel effektiver ist es, vorzubeugen und regelmässig für eine harmonische Zusammenarbeit zu sorgen. Aktionen, die den Teamzusammenhalt fördern, wie gemeinsames Essen, Sport oder neue Formen von Teammeetings, werden bei der We Act Challenge darum gross geschrieben. Die persönliche Produktivität kann durch gute Planung und konzentrierteres Arbeiten gesteigert werden, auch hierzu bietet die Challenge Ideen und Ansätze zum Ausprobieren.

 

Bist du dabei?

Um unsere persönlichen, natürlichen und betrieblichen Ressourcen langfristig zielführend nutzen zu können, lohnt es sich vorzubeugen und regelmässig etwas zur Balance und Erneuerung der Ressourcen beizutragen.

Wie trägst du zur Ressourcenschonung und -erneuerung bei? Mach mit bei der We Act Challenge 2017 und zeige allen welche Aktionen du in deinem Alltag umsetzt! Poste ein Foto auf Instagram oder Twitter mit dem Hashtag #WACH17 oder lade ein Foto auf die We Act Challenge Facebook Seite.

Kommentare

Sandra Niederhäuser
vor 2 Jahre 9 Monate

Eine interessante Challenge um den Alltag mit all seinen Ressourcen bewusst und verantwortungsvoll zu leben.

PA
Priska Altermatt
vor 2 Jahre 9 Monate

Es sind manchmal auch kleine Dinge die Grossen bewirken können.

DC
Deniz Celebiler
vor 2 Jahre 9 Monate

Ich finde das genial und mache sehr gern mit.

Patrick Strebel
vor 2 Jahre 9 Monate

?

Tobias Verstappen
vor 2 Jahre 9 Monate

Wir müssen den Planet schützen, auch wenn es nur kleine dinge sind.

OA
Olivier Araki
vor 2 Jahre 8 Monate

Super Sache