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Teamgeist und Rivalen-Jagd

 

Auch die verschiedenen Teams der Leucom Gruppe haben die erste Woche erfolgreich abgeschlossen und sind mit Schwung in die zweite Woche gestartet. Was waren ihre Erlebnisse? Und was treibt sie an bei We Act for Impact mitzumachen? Hier teilen einige Mitarbeiter Ihre Erfahrungen und Gedanken.

 

Manuel Jacomet, Team: Leucom Schlatter AG

Bereits am zweiten Tag bemerken im Team einen anderen Umgang mit den Team-Kollegen. Wir sind freundlicher, zuvorkommender und das Interesse am Mitmenschen ist gestiegen. Wurde das bis jetzt nicht bemerkt? Oder können wir uns so schnell ändern?

Sehr interessant sind auch die kurzen Steh-Meetings. Wir sitzen den ganzen Tag am Computer, warum nicht etwas mehr Bewegung in den Tagesablauf bringen. Am Abend ist dann wieder einmal Zeit für Sport. Auf Grund von kleinen Inputs bringt man es doch einfach weiter - der innere Schweinehund soll mich nur nicht auf andere Gedanken bringen. Eine halbe Stunde ist doch keine Ewigkeit, oder? Und wenn ich doch schon dran bin, könnte ich auch noch etwas länger machen - mein Körper dankt es mir sicherlich.

Gleichzeitig ist der Challenge zu den Rivalen-Teams in vollem Gange. Warum haben die bereits soviele Punkte? Haben die etwa besch****? Oder ist unser Team wirklich so schlecht? Sollen wir Sachen eintragen, die wir gar nicht gemacht haben?
Mal schauen, was die kommenden Tage noch bringen - auf jeden Fall freuen wir uns jeden Tag über etwas mitgebrachtes! Und die kleinen selbst geplanten Team-Events fördern nachhaltig den Zusammenhalt. So erscheint mir doch das Feierabendbier plötzlich als "notwendig" - aber nichts des Alkohols wegen.
Nach drei Wochen mit mehr Impact werden wir ja dann sehen, ob wir nun bessere Menschen sind :-)

 

Stephan Bösch, Team: ByteKnacker

Wir haben in unserer Firma diverse Teams gebildet. Es ist sehr interessant zu beobachten, wie die Teams untereinander agieren. Es ist eigentlich ganz und gar nicht eine Rivalität, sondern eher ein gegenseitiges Ansporn der Teilnehmer in den verschiedenen Teams. Dadurch werden der Zusammenhalt und die Zusammenarbeit gefestigt und intensiviert.

Interessant ist auch zu bemerken, dass Teamübergreifend die Events genutzt werden um gemeinsam Punkte zu sammeln, um eventuell zu gewinnen. Jede oder Jeder vom Team wird oder hat etwas zum Wohlbefinden mit einem Leckerbissen jedes Teammitgliedes beigetragen und dies meistens nicht nur für das eigene Team, sondern vielfach auch Teamübergreifend. Auch die Aktion Lob statt Kritik ist unter den einzelnen Teams sehr grossgeschrieben und wird bewusst angewendet, was als weiterer Pluspunkt zu verzeichnen ist. 

Meistens geht durch das intensive Arbeiten Diverses vergessen, welches durch die einzelnen Aktionen jetzt wieder hervorgerufen wird:

  • Trinken nicht vergessen
  • Genügend Schlaf
  • Kaffekonsum reduzieren
  • Etc.

Was aber den meisten sicher am Schwersten fällt, ist so einen Blogpost zu schreiben, oder einen neuen Vorschlag oder eine neue Aktion zu kreieren. Es tut aber jedem sicher gut über das Ganze Programm nachzudenken. Es wird sicher einigen bewusst, dass einige Aktionen für das Wohlbefinden beitragen, dann hat sich die jeweilige Aktion bereits gelohnt.

 

Ronny Egger, Team: Leucom Stafag AG CC

Zuerst wollte ich etwas abwarten um auch wirklich etwas zu schreiben mit „Substanz“. Genau dieses Wort hat sich im Verlaufe der Woche auch etwas ausgeprägt als Überbegriff definiert. Das ganze Arbeiten geht wirklich ringer von der Hand, eben nicht mehr so an die Substanz.

Am Anfang sah es so aus, als ob einfach alle auf wilde Punktejagt gehen, nach und nach aber merkte man, wie die einen ein paar Themen auch ernster genommen haben. Der eine machte ein wirklich ernst gemeintes Kompliment, ein anderer kam mal gut ausgeschlafen daher, ich selbst trinke weniger kaffe und scheine wohl hydriert zu sein mit 2l Wasser (mittlerweile sogar ein bisschen mehr).

Wir haben hier bei der Leucom das Glück so oder so ein tolles, junges Team beieinander zu haben, diese ganzen Aktionen aber auch etwas ernst anzugehen scheint aber doch mehr ausgelöst zu haben als zuerst angenommen. Wer weiss, vielleicht ist es gerade für unser junges Team wegweisend und wir nehmen diese Erfahrungen mit auf einen noch vor uns liegenden Berufsweg.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön ans We Act Team für die bis hierhin sicher gelungene Aktion! Auch für die persönlichen Antworten möchte ich mich – ebenfalls persönlich – bedanken! (war überrascht, dass da nicht eine Auto-Mail kam, echt super!)

 

 

Yannik Friedli, Team: Leucom Schlatter AG

Als wir uns für dieses Experiment angemeldet haben, machten wir uns zuerst darüber lustig und sagten uns, dass wir besseres zu tun hätten. Nach einer kleinen Diskussion konnten wir von unserem Abteilungsleiter umgestimmt werden, dass wir es einfach mal ernsthaft versuchen sollten.

Zugegeben, viele Teile der Aktionen waren in unserem Arbeitsalltag schon völlig normal. Zum Beispiel die Aktionen „Raus in die Natur“, „Sport mit Spass“ und „Musik gegen Stress“, da wir sehr oft an der frischen Luft oder auch alleine unterwegs sind. Auch das „Meeting mal anders“ war bei uns völlig normal. Rückblickend auf die vergangene Woche hat es mir sehr Spass gemacht, die Aktionen auch ehrlich durchzuführen. Anstatt in der Mittagspause im Pausenraum, in Restaurants oder an dem Bürotisch das Mittagessen einzunehmen, habe ich mir meistens einen Salat oder ein Sandwich gekauft und verbrachte den Mittag in der Natur. Und auch abends, habe ich es mir nicht auf dem Sofa gemütlich gemacht, sondern habe den nahe liegenden Wald aufgesucht und joggte durch die Vita Parcour Pfade oder durchstreifte die Waldwege mit dem Velo.

Während der Arbeitszeit haben wir uns gegenseitig motiviert und unterstützt, um die Aktionen auch wirklich durchzuführen. Das Ergebnis bisher ist klar erkennbar: Die Atmosphäre in unserem Team ist auf jeden Fall noch viel entspannter und angenehmer geworden, als es vorher schon der Fall war. Das „We act for Impact“ Experiment hat mich sehr überrascht und ist irgendwie auch interessant geworden. Ich bin gespannt auf die nächsten zwei Wochen.

 

Andy Knöpfel, Team: Leucom Schlatter AG "Verkauf"

Bei meinem Mittagspause - Spaziergang und den vielen Nachrichten in den diversen Medien über  Flüchtlingsströme usw., sind mir einige Dinge durch den Kopf gegangen. Durch We Act for Impact bin ich mir noch Bewusster geworden und versuche noch mehr Achtsamkeit zu leben und so ist mir einiges über den Mittag und zum Thema Integration und Gesundheit klar geworden.

Mich haben diese Dönerschuppen und Buden genervt, die sind mir auf den Sack gegangen und meine Gedanken waren: Die sollen sich nicht so breit machen in unserer schönen Schweiz - Bis eines Nachts nach einem heftigen Ausgang mit 2-3 Drinks der Hunger kam. In meinem nicht mehr ganz bei Bewusstsein steuerte ich in eine Dönerbude. Und es half, es half meinen Hunger zu stillen und es half mein begrenztes Denken aufzugeben. Und heute gehe ich immer noch dort hin nach bald 10 Jahren und ich respektiere ihn und er mich - als MENSCH!

Denn eigentlich machen diese Menschen sehr vieles Richtig - Sie Arbeiten wenn Arbeit da ist, trotz allem sind ihre Familien eines der großen Werte, sie setzen sich mal während der Arbeitszeit hin und geniessen die Sonnenstrahlen und das Gespräch und wenn Du etwas offen bist, darfst Du Dich dazu setzen, sie sind Gastfreundlich und haben sogar noch Zeit um gemeinsam zu lachen. Und heute Mittag habe ich einen schönen Spruch aufgeschnappt in einer Dönerbude in Frauenfeld: Wenn Du in der Schweiz bist, dann haben wir keine Probleme! Wie Wahr!

Und das schönste ist - Weil nicht ALLES perfekt ist dort - Ist es Perfekt - Weil ich dann auch nicht perfekt sein muss, was ich eh nicht bin....

Geniesst die Woche und das Leben so lange ihr Gesund seid und noch lebt!

 

Samuel Bischof, Team: ByteKnacker

Samuel Bischof hat seinen Blog-Beitrag direkt selbst auf dem ICT News Blog veröffentlicht.