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Eine Stadt im We Act for Impact Fieber

Aus der Stadt Wil haben uns letzte Woche mehrere tolle Blog-Einträge erreicht. Die Beiträge zeigen, dass die Mitarbeiter der Stadt Wil nicht nur fleissig Punkte sammeln, sondern sich auch Gedanken machen zu den Themen und planen einige Aktionen weiterzuführen. Das freut uns natürlich besonders!

 

Stefan Hauser, Team: FKV-Blitz

«Ins Wasser fällt ein Stein, ganz heimlich, still und leise. Und ist er noch so klein, er zieht doch weite Kreise.»

So heisst es in einem bekannten Volkslied, und diese Tatsache lässt sich auch auf das Projekt «we act for impact» übertragen: Von allen rund 320 Mitarbeitenden in der Verwaltung der Stadt Wil nimmt nur ein kleiner Teil aktiv am Projekt teil – weil aber das Projekt einen spielerischen und kompetitiven Ansatz verfolgt, ergibt sich quasi eine «vergnügliche Jagd auf Punkte», welche auch in der Pause mit viel Humor und einer gesunden Portion Ehrgeiz thematisiert wird.

Und dieses augenzwinkernde Geplänkel zwischen Teammitgliedern oder zwischen rivalisierenden Teams innerhalb der Verwaltung weckt Aufmerksamkeit: Woran beteiligt ihr euch denn? Was sind die Ziele, was sind die Herausforderungen für euch als Team? Und kann ich auch noch einsteigen? Solche und ähnliche Fragen stehen immer mal wieder im Raum und werden von den «FKV-Blitz»-Teammitgliedern natürlich gerne beantwortet. Werbung nicht in eigener Sache, sondern für die Sache an sich – das Thema «Energie am Arbeitsplatz» zieht bei uns, ausgehend von einem kleinen Impuls, wahrlich grosse und immer grössere Kreise!

Doch noch ein PS in eigener Sache: Viele Ziele respektive Aktionen lassen sich einfach in den Büro- oder den übrigen Alltag integrieren und so quasi «im Vorbeigehen» erreichen. Für andere muss man sich dann doch etwas mehr zusammen- und vor allem etwas mehr Zeit nehmen. Mehr Schlaf, mehr Komplimente, mehr Wasser, mehr aktives Bewusstwerden und Bewusstsein für Dinge wie den Gang in die Natur, die Musik und die Atmung oder das schriftliche Festhalten dreier kleiner Glücksmomente – all das passt und bringt spannende neue Erfahrungen und Erkenntnisse, die auch über das Projekt hinaus vielleicht ein fixer Bestandteil des Alltags werden könnten. Nur die verflixte Idee mit dem reduzierten Kaffeekonsum… Seufz.

 

Patrik Seiler, Team: FKV-Blitz

Nicht dass es bei uns in der Kaffipause nicht früher schon lustig zu und her ging, aber plötzlich dreht sich das Thema um Punkte, es werden Komplimente verteilt (im Wissen dafür Punkte gutschreiben zu können), einzelne Kaffeetassen verstauben, dafür werden Trinkgläser mit Wasser gefüllt, Colaflaschen fehlen, Punkte werden verglichen.

Ein spannendes Experiment, nicht nur für die Kaffipause. Spannend, wie ich tatsächlich abends das Buch eine halbe Stunde früher zur Seite lege, damit ich meine 7 Stunden Schlaf erreiche und mir dadurch Punkte gutschreiben kann.

Spannend, weil ich versuche eine zusätzliche Portion Sport ins Wochenprogramm zu schleusen, damit ich mir dafür diese Punkte gutschreiben kann. Spannend auch, weil ich sowieso schon immer viel Wasser getrunken habe und mir diese Punkte so ganz „automatisch“ in den Schoss fallen. Genau wie die Punkte nächste Woche für den Arbeitsweg, den ich jetzt schon zu Fuss oder mit dem Velo zurücklege.

Spannend auch, dass ich es nicht schaffen will meinen Kaffikonsum einzuschränken und lieber auf diese Punkte verzichte….die Kaffimaschine ist einfach zu nah…

Vermutlich werden nicht alle Ziele und Aktionen nachhaltig sein und ab sofort weitergelebt werden, aber wenn nur schon die eine oder andere Aktion hängenbleibt und weitergeführt wird, ist schon viel erreicht. Das gibt dann zwar keine Punkte bei "we act for impact", aber dafür punktet denn jeder für sich ganz persönlich ein bisschen und darum geht es hier letztendlich doch auch.

 

 

Martina Lichtensteiger, Team: FKV-Blitz

Hallo, liebe We-act-for-Impact-Teilnehmende

Ich hätte nie geglaubt, dass es mir «eso de Ärmel innenimmt» - aber genau das ist passiert: Gleich vom ersten Tag an hat sich bei uns im Team eine sehr positive Dynamik entwickelt. Wir spornen uns gegenseitig an, sodass der eine oder die andere auch einmal über den eigenen (Gewohnheits-)Schatten springt. Das tut allen gut – schliesslich punktet zwar jeder für sich selber, aber gleichzeitig eben auch für das ganze Team. Füreinander einstehen, sich miteinander für ein gemeinsames Ziel einsetzen und sich einmal ganz abseits von den üblichen Arbeits- und Aufgabenfragen als Team erfahren, das macht Spass – ganz abgesehen natürlich von den vielen netten Komplimenten und den vielen feinen selbstgebackenen Brötli und Kuchen für Znüni und Zvier, die wir in der Zwischenzeit schon geniessen durften! Das sind DEFINITIV Dinge, die gerne auch über die drei Projektwochen hinaus bestehen bleiben dürfen ;-)

Ich bin gespannt, wie das Projekt weiterläuft. Angst, dass der Schwung nach der ersten Anfangseuphorie verfliegt, habe ich eigentlich nicht: Die Aufgaben der ersten Woche machen «gluschtig» und «gwundrig» auf die Ziele der zweiten und der dritten Woche. Und dass wir uns innerhalb unserer Unternehmung wie auch mit anderen Unternehmungen in einem Rivalen-Wettkampf messen und vergleichen können macht die Sache gleich noch einmal attraktiver und spannender. Go, FKV-Blitz!

 

Team KirchplatzWil

Das Team "KirchplatzWil" hat uns Fotos von einem Teamevent mit gesundem Znüni eingesendet. En Guete!

Comments

mirjam siebenrock
4 years 3 weeks ago

Seit der wir die Aktion We Acct for impact gestartet haben ist ein richtig frischer Wind in unser Team gekommen.

Soviel lustige kommunikation hat selten statt gefunden. Es ist wunderbar die Kollegen von einer ganz andern Seite kennenzulernen.

Auch wenn es etwas Zeit in Anspruch nimmt finde ich es schön, wie die Teamparteien sich gegenseitig ansticheln immer besser, schneller und ökologischer zu handeln.

Ich finde es wunderbar das für jeden etwas dabei ist.Ob Sportfreak oder Büromuffel jeder kann Punkte sammeln!!!!

Irene Schlatter
4 years 3 weeks ago

Es freut uns, dass die Aktionen Spass machen und auch den Teamgeist fördern. Weiterhin viel Freude!

Isabella Oswald
4 years 2 weeks ago

Der Alltag ist, nun ja, halt genau das: «All-Tag», «alle Tage», «jeder Tag» eben. Da tut es manchmal gut, wenn es einen kleinen Anstoss gibt, diesen normalen, alltäglichen Trott etwas zu hinterfragen. Und genau diesen kleinen Stupser hat das Projekt «we act for impact» mir und unserem ganzen Team gegeben: Wir haben angefangen, Alltäglichkeiten in unseren Büros nicht nur zu prüfen, sondern auch zu verändern. Zugegeben, herausgekommen sind wohl nicht die ganz grossen Würfe, die unseren Planeten vollends aus den Angeln heben – aber doch da und dort kleine Schritte in die richtige und wichtige Richtung einer nachhaltigeren und bewussteren Gesellschaft. Verknüpft mit der Punktejagd macht die Sache erst noch Spass – Augenzwinkern und spielerische Leichtigkeit statt Moralin und erhobener Zeigefinger, genau das Richtige für mich! Dass die ganze Geschichte dann noch im Team umgesetzt werden muss, hat mich ebenfalls voll erwischt: Alleine, nur für mich im stillen Kämmerchen, hätte ich wohl kaum mitgemacht – so aber, mit diesem tollen Teamgeist und dem daraus entstehenden positiven Gruppendruck, hat es mich wirklich gepackt.

Die ersten beiden Wochen sind quasi wie im Flug vergangen, nun starten wir voller Elan in die dritte Runde. Ich bin ja gleich doppelt gespannt – erstens, was bei der Schlussabrechnung punkte- und rangmässig für unser Team herausschaut, und zweitens, was nach diesen drei Projektwochen dann hängen bleibt und sich im Alltag behaupten kann. All-Tag, alle Tage, jeden Tag kleine Schritte eben – we act for impact! Danke für die tolle Idee und die gelungene Umsetzung all jenen, die da hinter den Kulissen beteiligt gewesen sind.

Isabella Osterwald
FKV-Blitz
Stadt Wil

Oliver Kengelbacher
4 years 1 week ago

Nun ist es also so weit: Die Aktion „We act for impact2015“ (wafi, wie wir sie intern nennen) ist zu Ende.
Was hat diese Aktion gebracht? Wer hat davon profitiert? Würden wir wieder mitmachen?
Ich glaube, dass alle Fragen positiv beantwortet werden können:

Was hat diese Aktion gebracht?
Sie hat mich persönlich zum Nachdenken gebracht (mehr als sonst im Alltag). Ich dachte bewusster über mein persönliches Wohlbefinden und die Nachhaltigkeit nach. Das eine oder andere Ziel war keine Herausforderung für mich, da ich diese eh erfülle (keine Kaffee trinken, nicht rauchen,…). Andere hingegen benötigten schon mehr Elan, um sie auch zu erreichen: Wie schnell stehe ich doch im Lift und drücke den Knopf… aber halt: nicht heute! Ich steige Treppen! Mehr noch: ich konnte sogar Mitglieder anderer Teams zum Treppensteigen animieren.
Nicht zuletzt hat diese Aktion auch in unserem Team vieles an Kommunikation und Teamspirit ausgelöst.

Wer hat davon profitiert?
Profitiert haben in erster Linie alle, die mitgemacht haben. Unser Team hat die Aktion genutzt, um etwas näher „zusammenzurücken“. Auch jene, die nicht mitgemacht haben, konnten für sich einen Nutzen daraus ziehen. Viele Ziele haben alle aus unserm Team mitbekommen. Auch für die Stadt Wil sehe ich einen gewissen Nutzen: Kontakte über die Departemente haben stattgefunden.

Würden wir wieder mitmachen?
Ich denke ja, es war interessant die einzelnen Teammitglieder etwas persönlicher kenne zu lernen.
Und nicht zuletzt, liessen wir es uns in den Pausen gesund gut gehen.

Alles in allem eine gelungene Aktion, Danke!
Und wer weiss, wie sich das entwickelt, wenn es heisst, „we act for impact 2016“…