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Mix it up - Energieverbrauch und Gruppenfotos

Bislang haben wir eure Blogbeiträge gesammelt nach Organisation aufgeschaltet. Vor allem etwas grössere Organisationen mit mehreren Teams kamen dadurch zu Wort. Aber auch kleinere Organitionen haben sich Gedanken zu We Act for Impact gemacht und haben etwas zu teilen: Zum Beispiel Ideen zum Strom-Verbrauch und Energie sparen oder einfach lustige Fotos von Team-Aktionen.

 

Daniel Arber, Team: ch-go Green, chStiftung

Strom ist eine wertvolle Ressource. Weil Strom sehr vielseitig eingesetzt werden kann, gilt er als höchstwertiger Energieträger. Wie können wir bewusster mit Strom umgehen? Beginnen wir beim Verbrauch. Für Grosi war Strom wertvoll: „Liecht lösche!“, war die Devise. Strom sparen kann man überall: Kühlschrank zurückdrehen, Kaffeemaschine nur einschalten, wenn man sie braucht, Licht löschen - vor allem Halogenbeleuchtung - dies alles geht leicht.

Schaltbare Steckdosen resp. Mehrfachstecker helfen, Verbraucher ganz auszuschalten. TV, Home-Cinema oder PC z.B. kann man mit wenig Aufwand an eine schaltbare Stromleiste anschliessen. Mit dem Kippen des Schalter ist man sicher, dass man nichts vergisst und kein Stand-by-Verbrauch anfallen.

A propos Strom-Verbrauch. Man kann ihn auch selber messen. Aber Achtung: nicht alle Geräte arbeiten gleich zuverlässig. Kassensturz hat mehrere Geräte getestet. Unter den guten: Brennenstuhl PM 231 E, online erhältlich ab gut 20 Franken . Verbrauchsmessgeräte kann man zudem oft bei regionalen Energieberatungsstellen ausleihen.

Das zweite Thema ist die Strom-Produktion. Photovoltaik hat sich zur ernstzunehmenden Energiequelle gemausert. Auch wer Mieter ist oder mit dem eigenen Haus eine unpassende Situation hat, kann beim E-Werk Solarstrom beziehen oder sich an einer Genossenschaft beteiligen, die grössere Photovoltaik-Anlagen erstellt (Beispiel http://www.optimasolar.ch).

Allerdings: Auch Photovoltaik-Anlagen verbrauchen bei ihrer Herstellung und Entsorgung Energie und belasten die Umwelt. Deshalb bleibt der nicht verbrauchte Strom der umweltfreundlichste - ganz im Sinne von Grosi. 

Foto: Das "ch-go green‘-(dream-)Team beim Weekly Review und anschliessendem veganen Mittagessen

 

Foto: Das Team "Feel-Good" der chStiftung bei einer Feedback-Runde

Foto: Das Team "Yes we can" nach dem vegetarischen Mittagessen

 

Sándor Csetreki, Team: Rocket Rebels, ZHAW

Es ist beeindruckend, was bisher geschehen ist: We Act for Impact läuft erst seit knapp zwei Wochen, und scheint schon jetzt ein voller Erfolg zu sein. Innerhalb der Teams werden tiefere Beziehungen gebildet und gleichzeitig etwas für die Umwelt getan, indem man sich nachhaltige Verhaltensweisen angewöhnt. Und alle sind motiviert, denn schliesslich gibt es Punkte zu sammeln! 

Unser Team von der ZHAW arbeitet zurzeit auch an einem solchen Projekt mit demselben Ziel. Das Social Power Project (www.socialpower.ch) nutzt dieselben Motivationsanreize: Wettbewerb und Punkte. Dieses Vorgehen basiert auf Forschungsergebnissen über die 'Gamification'-Methode. Dabei wird den Leuten auf spielerische Art und Weise Anreize geschaffen.

Das Social Power Project funktioniert relativ ähnlich: In Winterthur und im Tessin gibt es zwei Energienachbarschaften, die aus vielen einzelnen Haushalten bestehen. Diese treten gegeneinander an, indem sie möglichst viel Energie einsparen. Sie gewöhnen sich an andere Verhaltensweisen, um so langfristig nachhaltiger zu lesen. Gleichzeitig können sie mit Hilfe einer App ihren Energieverbrauch mitverfolgen, der 24 Stunden am Tag von einem sogenannten Smartmeter gemessen wird.

Wir sind weiterhin gespannt und freuen uns, die We Act for Impact Challenge weiter verfolgen zu können. Um unsere Teilnehmer darauf aufmerksam zu machen, haben auf unserer Social Power Facebook Seite einen Post über die Challenge veröffentlicht. Diesen findet ihr hier: https://www.facebook.com/socialpowerproject

 

Foto: Team "Nummer1" von BSD Consultig - im begrünten Büro

 

Foto: Team "Energieträumer" von Lenum mit dem "Enerigesparhelden"