« To the Blog

Kopf an Kopf gemeinsam

Kopf an Kopf gemeinsam

Die Teams von HHM und der Stadt Wil sind kurz vor Ende der Woche 3 vorne mit dabei im Teamwettbewerb "We Act for Impact". Sie waren auch sehr fleissig mit dem Einsenden von Blog-Beiträgen und Fotos, dashalb gibt es hier nochmals einige neue Beiträge aus den beiden Organisationen.

 

HHM

Urs von Arx (CEO von HHM), Team: FBI

Auf einen einfachen internen Aufruf hin haben sich in unserem Unternehmen spontan (und absolut freiwillig) fünf Teams für die Aktion angemeldet. Aus Freude darüber und aus Neugier habe auch ich mich einem Team angeschlossen. Irgendwie habe ich den Start der Aktion verschlafen und staunte nicht schlecht, wie meine TeamkollegInnen bereits nach zwei Tagen ausgiebig Punkte gesammelt haben. Einmal die Teamseite aufrufen und der Gruppenzwang lässt grüssen ;-)

Als Teamplayer zieht man ja nicht gerne das ganze Team in die Tiefe. Erst recht nicht, wenn man sieht, wie sich selbst die Lernenden mit viel Spass ins Zeug legen. Und auf geht die Verfolgungsjagd …

Ich finde die Seite hoch professionell gemacht und einfach verständlich. Die Aktionen sind ausgewogen gewählt und führen das Team Schritt für Schritt von einfachen zu komplexeren Themen. Interessant zu beobachten, dass auch Nachhaltigkeitsthemen sich zum Wettbewerb eignen und wie viel Spass die Mitarbeitenden damit haben. Unglaublich, aber Nachhaltigkeit kann „sexi“ sein! Ich finde es bereichernd, dass damit auch der Zusammenhalt und die Kommunikation im Team aktiv gefördert werden. Ein Thema, ein Ziel, viel Spass und dabei Gutes für Gesellschaft (primär uns selbst) und die Umwelt tun. Ich freue mich auf eine interessante zweite Woche und hoffe, dass der Wettkampfgeist bleibt und weiterhin viele Punkte gesammelt werden. Let’s act for impact!

 

Christoph Wey, Team: FBI

Woche 2:

Es ist wie so oft, wenn es darum geht, Verhalten im Alltag zu ändern: Es herrscht eine gewisse Skepsis vor. Festgefahrene Muster sind ja so bequem. Aber gleichzeitig ist schon klar, dass man doch auch Gutes tun kann. Das persönliche Wohlbefinden ist schliesslich die Grundlage für gute Leistung. Deshalb hiess es mitmachen und sich Ziele setzen. Realistische oder doch eher idealistische Ziele? Ich entschied mich für Erstere. Und tatsächlich, es klappt ganz gut. Viele Aktionen sind ja schon fester Bestandteil des eigenen Alltags. Es gibt Punkte ohne grösseres dazutun. Und dann kommt jene Dynamik ins Spiel, die man ganz am Anfang unterschätzt hat. Man will nicht Letzter sein, wird ambitiöser, kämpft um Punkte und ringt sich zum nächtlichen Spaziergang durch, um das Punktekonto doch noch etwas mehr zu füllen. Die positive Dynamik, die sich in unserer Gruppe entwickelt hat, ist ansteckend. Dass sich das aber so entwickeln konnte, hierzu hat sicherlich auch die hervorragende und simple Bedienung des Tools beigetragen, das intuitiv und ohne Vorkenntnisse genutzt werden kann. Das hätte auch ganz anders kommen können. Wären hier Verständnisprobleme aufgetaucht oder hätte man den „Wettkampf“ nicht wirklich erleben können, es wäre wohl eine Todgeburt geworden. So aber sind wir im gesunden Wettkampf in die zweite Woche gestartet. Es wird in meinem Fall härter, das Punktesammeln. ÖV versus PV heisst vor allem Zeitverlust versus Möglichkeiten. Die immer gleichen ausreden, mögen die einen einwenden. Aber daneben kann man auch diese Woche aktiv Punkte sammeln. Beim näheren Betrachten fällt auch hier auf, das Vieles schon lange in Fleisch und Blut übergegangen ist. Allerdings ein Kühlschrank mit 9 Grad, das dürfte etwas schwierig werden. Verdorbene Lebensmittel sind wenig nachhaltig. Gleichzeitig ist das Joghurt auch zehn Tage nach dem Ablaufdatum alles andere als giftig. Unsere Magenwände werden es uns danken, wenn die Bioflora mal wieder mit etwas „Natur“ angereichert wird. Also, weiter im „Kampf“ um Punkte.

 

Woche 3

Die dritte und letzte Woche ist in vollem Gang. Noch immer ist das Wettkampffieber nicht abgeklungen. Es ist toll, wie das eigene Team Punkte jagt. Das interessante am Experiment ist auch, wie eingängig sich dieses in den Köpfen festmacht. Da vergeht kein Gang auf die Toilette ohne Blick auf die Stellung des Wasserhahns. Früher eher unbewusst, werden heute bewusst mit kaltem Wasser die Hände gewaschen. Gleichzeitig entdeckt man Vieles, das man bereits gut macht. Andere Verhaltensweisen wiederum sind aus unterschiedlichen Gründen eher etwas träge zu ändern. Das eigene Mobilitätsverhalten zum Beispiel, das sehr oft mit dem eigenen Zeitbudget zu tun hat. Am Tag 45 min Mehrzeit für den ÖV einplanen, das überleg ich mir. Wie kann ich das stattdessen kompensieren? Die 45 min können ja wiederum sinnvoll genutzt werden.
So oder so liegt die Stärke des Experiments darin, dass man einem Thema Nachhaltigkeit auf einer sehr praktikablen und nahen, unmittelbaren Ebene begegnet. Weit weg von den durchgestylten berichten der Grosskonzerne oder Debatten an Kongressen. Wir wissen es spätestens und endgültig seit VW, dass nur Taten ein echter Beweis des guten Willens sind. Zuerst machen, vorleben. Danach kann man es an die grosse Glocke hängen. Nachhaltigkeit ist keine Religion, kein Glaube. Es ist schlicht unsere einzige Option für eine langfristig gute Zukunft. Was WAfI ebenso gut vor Augen geführt hat? Es ist kein auf die Umwelt isoliertes Thema, wie das so oft wahrgenommen wird. Es hat eine ebenso starke soziale und persönli-che Dimension. Diese wird einem dieser Tage auch auf sehr tragische Weise bewusst, wenn man die Dimension Gesellschaft einschliesst. Die Antworten hier scheinen viel schwieriger zu sein. Da reichen Sonnenkollektoren und Effizienz nicht Trotzdem gehören sie angepackt, mit neuen Antworten.
Was nehme ich mit? Der Wettbewerb war ein Stein des Anstosses, das Thema Nachhaltigkeit nicht nur an grossen Zielen, sondern an den teils kleinen persönlichen Erfolgen festzuma-chen. Sie sind es, die Lust auf mehr machen und Raum für Entwicklung zulassen. Damit ist ein erster Schritt getan. Weitere folgen.

 

Pascal Wapf, Team: HHM SG

Woche 2: Aktionen einfach bewusst in den Tagesablauf integrieren

Ich durfte eine sehr spannende Woche erleben in der ich alle Aktionen ausprobiert habe. Am Anfang der Woche habe ich die einzelnen Aktionen als Unterbrüche im Tagesablauf aufgefasst. Jedoch gegen Ende der ersten Woche gelang es mir die vielen Aktionen in den Tagesablauf zu integrieren. Hier einige Beispiele zu der kleinen Aktion „Raus in die Natur“:
Da habe ich mich anfangs der Woche schwer damit getan den richtigen Zeitpunkt zu finden. Ich habe z.B. am Montagabend extra noch einen Spaziergang im dicken Nebel gemacht um hier die Punkte zu erreichen. Dies war ein ganz spezielles Erlebnis. Ich bin den Weg schon ein paar Mal mit meiner Familie gegangen. Jedoch in der Dunkelheit und im dicken Nebel noch nie. Da ich den Verlauf des Weges kannte war die Dunkelheit kein Problem. Im Gegenteil, ich empfand es als sehr entspannend im Dunkeln bei Nebel durch die Gegend zu schlendern und habe anschliessend auch bestens geschlafen.
Am Folgetag habe ich die Anreise mit dem Auto zu einem auswärtigen Termin um 30 Minuten vorgezogen. Als ich dort angekommen war machte ich mich zuerst auf einen 20-minütigen Spaziergang. Ich bemerkte dass ich an der anschliessende Sitzung sehr gelassen und konzentriert war was sicherlich an der vorangehenden Pause lag. Mit diesem Zeitpuffer von 30 Minuten kann man auch mal einen Stau oder eine Zugverspätung auffangen und sollte so immer pünktlich an einer Sitzung erscheinen bzw. kann die Anreise gelassener angehen.
Am Mittwoch bin ich im Bus einfach einige Haltestellen früher ausgestiegen und den Rest des Weges zu Fuss gelaufen. So hatte ich meine 20 Minuten in der Natur ebenfalls absolviert. Dies ist jedoch bei einem Treffen in der Stadt nicht möglich. Ich hatte das Glück das ich bei meinem Termin in der Nähe des botanischen Gartens war und so die Natur auch wirklich geniessen konnte.
Am Donnerstag hatte ich mein Auto in einem Parkhaus neben einer grossen Wiese abgestellt. Am Feierabend setzte ich mich auf eine Parkbank am Rande der Wiese und genoss die Sonnenstrahlen. Anschliessend könnte ich ganz entspannt (trotz Stau) nach Hause fahren.
Am Freitag könnte ich den vereinbarten Treffpunkt zu Fuss vom Geschäft aus erreichen. Auf dem Rückweg habe ich mich einfach für 20 Minuten in den Park in der Nähe unseres Geschäfts gesetzt und dort die Umgebung und die Stille genossen.
Am Samstag bin ich wieder verfrüht zu einem privaten Termin angereist und habe dort die Umgebung noch etwas erkundet mit einem kleinen Spaziergang.Ich habe einfach den Timer auf 10 Minuten gestellt und als dieser abgelaufen war habe ich mich umgedreht und bin den Weg wieder zurück gelaufen.
Da war nur noch der Sonntag zu planen. Da die Wetterprognose ein sonniges Wochenende versprach plane ich eine kleine Wanderung mit der Familie in den Bergen inkl. Picknick unterwegs. So werde ich bestimmt einiges mehr als 20 Minuten in der Natur verbringen, bin mir aber sicher das dies ein Erlebnis für die Familie wird. So werden wir bestimmt alle wieder gestärkt und entspannt in die neue Woche starten können.
Auf diese Art ist es mir gelungen die Aktion „Raus in die Natur“ nützlich und für mich sinnvoll in den normalen Tagesablauf zu integrieren. Ich denke dass dies auch der Schlüssel zum Erfolg ist wenn man die Aktionen nicht mehr gezielt einsetzen muss indem man sich fast dazu zwingt, sondern wenn es zum Daily-Business wird und es einfach zum Tagesablauf dazugehört. Ich werde künftig versuchen diese Aktion vermehrt wahrzunehmen bzw. so in der Terminplanung zu berücksichtigen da ich gemerkt habe das dies meinem Wohlbefinden und meinem Geiste sehr gut tut.
 

Woche 3: Digital vs. Papier

Alle reden vom digitalen Zeitalter aber die meisten von uns leben noch nicht dort. Wenn ich jeweils so an Sitzungen bin sehe ich die dicken Ordner die jeder mit sich herumträgt mit all den Mailausdrucken und Protokollen. Jeder hat aber noch zusätzlich zu dem dicken Papierordner auch noch den Laptop oder zumindest ein Smartphone dabei. Ich habe bis jetzt noch fast nie erlebt dass ein Sitzungsteilnehmer zur Beantwortung einer Frage in seinem Ordner nachgeblättert hat. Wieso nimmt man den diesen Ordner mit anstelle der digitalen Version bzw. weshalb druckt man die hunderten von Mails und Protokollen überhaupt aus? Sucht echt jemand jeweils in der Papierversion nach einer behandelten Thematik? Ist es nicht viel einfacher die Protokolle nach einem Suchwort elektronisch zu durchsuchen?
Ich vermute die Papierordner werden jeweils nur zum Schein mitgenommen. Wer viel Papier mit sich trägt hat viele Mail bekommen und scheint wichtig zu sein. Ist dem so? Kann ein anderer Teilnehmer der gleichviele Mails hat oder sogar noch mehr nicht eine wichtigere Person sein in einem Projekt auch ohne dies mittels dickem Papierordner zu zeigen?
Das Problem liegt wohlmöglich in der Einfachheit der Papierablage. Man drückt etwas aus, markiert die wichtigen Stellen, locht das Papier und ordnet es ein. So hat man es schon immer gemacht. Im heutigen digitalen Zeitalter mit all den nützlichen Apps und Tools ist es aber auch ein leichtes um ein noch besseres Ablagesystem zu erstellen. Die Protokolle können digital markiert werden, die Aufgaben/Pendenzen können entsprechend verlinkt werden, die Protokolle können einfach nach Schlagwörtern durchsucht werden und die Ablage pro Projekt ist ebenfalls einfach möglich. Man hat so immer alle Daten dabei selbst für andere Projekte. Die Bedienung per Smartphone oder Tablet ist problemlos möglich.
Spätestens bei der Archivierung des abgeschlossenen Projektes sieht man all die unnötig ausgedruckten Papierversionen welche dann zu Haufen in die Altpapiersammlung wandern.
Ich für meinen Teil versuche immer mehr nur mit digitalen Versionen zu arbeiten. Dazu muss man aber auch bereit sein und sich entsprechend umhören wie dies andere Personen machen und was für Hilfsmittel aktuell bzw. nützlich sind. Vermutlich ist dies aber auch ein Generationenkonflikt. Die älteren Personen welche heute noch Bestellungen per Fax tätigen werden sich vermutlich nie mit dem PC anfreunden, geschweige dann mit Apps und anderen Tools.

Foto: Team HHM SG beim Vegi Lunch

 

Markus Schmid, Team: HHM SG

Woche 1

Die Aktion von We Act macht auch mir als Auszubildender viel Spass. Wir haben im Team witzige Aktionen welche wir durchführen. Seit Anfang Woche muss ich keinen Kaffee mehr für das Team machen, da sich das gesamte Team stark einschränkt mit Kaffeekonsum. Letztens hatten wir ein Event an dem wir Smoothies degustieren konnten um eine Alternative zum Kaffee zu finden. Dies hat noch nicht wirklich anklang gefunden aber ich bin zuversichtlich das wir zwischen durch eine Alternative zu uns nehmen. Damit ich nicht mehr so viel Kaffee machen muss.

Ebenfalls gefällt mir das wir einige Steh-Meetings durchgeführt werden. An den Steh-Meetings werden mir die Arbeiten erteilt und wir besprechen alle Themen. Unsere Pausen führen wir immer an der Steh-Bar durch um auch so etwas Auflockerung in den Alltag zu bringen. Nach der Mittagspause nehme ich mir die Zeit und höre mindestens 10min Musik. Dies gefällt mir besonders da ich so noch etwas entspannen kann bevor die Arbeit wieder beginnt. Mein Ziel ist es dies auch nach We Act weiter zu führen.

Ausserdem finde ich die Aktion mit dem „10min Kopf lüften“ ganz toll. Das zwischendurch während der Arbeit immer wieder hilft. Danach ist die Konzentration wieder viel besser und auch die Arbeit fällt wieder viel leichter. Die Aktion mit dem „mindestens 20min bewusst draussen in der Natur“ ist auch nach der Arbeit eine gute Abwechslung zu unserem Alltag. Da wir ja fast den ganzen Tag vor dem Computer und drinnen verbringen.

 

Woche 3

Auch bei der letzten Woche bei We Act habe ich viel Spass bei den Aktionen. Diese Woche sind für mich einige Aufgaben leichter zu erledigen. Zum Bespiel das mit der reine Luft reine Lunge. Da ich sowieso nicht Rauch erfülle ich das so schon. Besonders gut gefallen haben mir die Aktionen mit der Entspannung für die Augen und Stretch it. Das tut immer wieder gut während der Arbeit, kurz einmal seinen Augen eine Pause zu gönnen. Danach fallen einem die Fehler wieder viel besser auf. Auch finde ich hilft es sich wieder besser zu konzentrieren. Die Entspannungsübungen tragen auch viel zu einem besseren Arbeitsklima bei. Da ich ja sonst nur den ganzen Tag lang auf meinem Stuhl sitze tut das immer wieder gut während den Pausen. Einmal die einte oder andere Entspannungsübung zu machen.

Während den Pausen habe ich diese Woche auch immer wieder versucht mich Gesund zu Ernähren. Zum Beispiel durch eine kleine Stärkung sei es durch eine Frucht oder einen Smoothie. Wie wir es während der ersten Woche einmal ausprobiert haben. Allerdings ist es mir wirklich schwer gefallen ganz auf Süssigkeiten zu verzichten. Gerne hätte ich ab und zu etwas Schokolade gegessen.

Die Aktion weniger Ablenkung mehr Leben ist vor allem in unserer Zeit und Gesellschaft eine grosse Herausforderung. Da wir ja fast um die Uhr erreichbar sind. Daher war es einmal ein spannendes Erlebnis es ohne auszuprobieren wenn auch nur für eine bis zwei Stunden. Es hat mir gezeigt wie „Abhängig“ wir heut Zutage von unseren Mobilen Geräten sind.

 

Pascal Wapf, Team: HHM SG

Wir sind schon im Endspurt der WeAct Aktion welche uns sehr viel Spass bereitet hat.

Die 1. Woche hat mir sehr gut gefallen da ich rückblickend das Gefühl habe in dieser Woche habe ich mich am besten gefühlt. Die Aktion mit mehr schlaf, auf Kaffee verzichten, 20min in der Natur spazieren gehen und nicht zu vergessen Musik hören. Das habe ich meistens über die Mittagspause gemacht und dies hat mir das Gefühl gegeben das der Arbeitstag verkürzt wird.

In der 2. Woche habe ich mich schon mit 1 2 Aktionen schwer getan und konnte ich auch nicht erfüllen. Die Aktion aus eigener Kraft zur Arbeit gehen ist bei uns eher unmöglich. Ebenfalls die Heizleistung  zu reduzieren und einen Pullover an zu ziehen. Da sich unser Büro in einem Minergie-Bau befindet können wir dies leider nicht einfach mit einem Raumthermostat reduzieren. Daraufhin musste ich auch diese Punkte vergeben.

Die 3. Woche ist allgemein sehr hektisch weil wir doch eher gut Ausgelastet sind mit Arbeit. Aber die Aktionen konnten wir / ich doch mehr oder weniger erfolgreich durchführen. Wir haben einen Teamevent Boccia-Plausch Turnier bei uns durchgeführt. Was doch noch sehr viel Spass gemacht hat. Da es Softball Kugeln waren konnten wir dies sogar in unserem Büro durchführen da das Wetter nicht mitgespielt hat. Sogar unser Kopiercenter musste daran glauben und wurde vollumfänglich ins Spiel integriert.

Ich hatte in diesen 3 Wochen viel Spass an den Aktionen und hoffe das es allen Teams genau so ergangen ist. Denn das ist doch der grösste Gewinn im Team.

 

Stadt Wil

Team Pläuschlers (Departement Bildung und Sport der Stadt Wil)

Die Stadt Wil ist gleich mit mehreren Teams an der Aktion „We act for Impact“ vertreten. Im Departement Bildung und Sport wurde das Team „Pläuschlers“ vom Leiter der Fachstelle Sport und Infrastruktur gegründet. Anfangs waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diesem Projekt gegenüber eher skeptisch. Sobald aber die ersten Punkte gesammelt, sich gegenseitig überboten und Rivalen Teams angefragt wurden, war das Fieber bei allen ausgebrochen.

Alle Teammitglieder begannen nun fleissig Punkte zu sammeln und beschäftigten sich täglich mit der Webseite von We act for Impact. Daraus entstanden viele spontane Aktionen wie Mittagessen, sportliche Betätigungen, Stehmeetings und ein Spielabend. Bei all diesen Anlässen stand der Spass im Vordergrund und wir lernten uns von einer anderen Seite kennen. In der ersten Woche gab es einen Znüniplan und jedes Teammitglied brachte an einem Tag einen selbstgemachten Znüni oder Zvieri mit.

Ebenfalls war We act for Impact in den Pausen Gesprächsthema Nummer 1. Die Aktion We act for Impact gab uns regelmässig gute Denkanstösse zum Beispiel mit der Umfrage zum Thema Energieeffizienz, mit dem Stresstest und guten Inputs für das Team- sowie das private Verhalten. Daraus entstanden eine wöchentliche Badmintonstunde über Mittag sowie ein monatliches Mittagessen im Team.

Foto: Team Pläuschlers beim Badminton

 

Peter Mayer, Team: Kirchplatz Wil

Herzlichen Dank für die neuen Ziele. Die sind sehr interessant und wirken motivierend. Vor allem der Mix aus Achtsamkeit der eigenen Gesundheit gegenüber und ökologischer Nachhaltigkeit kommt gut an. Unser Team hat heute schon rege darüber diskutiert und wir sind gespannt, wie sich die Woche entwickeln wird.

Wir geben nochmals alles und haben noch die eine oder andere Aktivität geplant: gemeinsame Pause, weekly review mit Fototermin, Afterworkdrink, Energiecheck und Büro verschönern… Auch nach zwei Wochen „full power“ sind wir noch motiviert. Sogar die eine oder andere Aktion aus den Vorwochen ist haften geblieben. Im Moment arbeiten wir am Energiecheck und sind erstaunt, welche Geräte wie viel Strom verbrauchen. Leider liegt es im Moment nicht in unsere Händen die Stromfresser zu ersetzen. Ich bin eh nicht sicher bin, ob es Sinn macht funktionierende Geräte zu ersetzen. Wir werden aber bei der Erneuerung darauf achten, Geräte mit möglichst hoher Energieeffizienz zu kaufen.

Alles in allem eine gelungene Aktion, die viel in unserem Team ausgelöst hat. Auch bei dieser Aktion zeigt sich: „Erfolg hat nur, wer etwas tut, während er auf den Erfolg wartet (Thomas Alva Edison). Mit der Teilnahme an dieser Aktion tun wir etwas für uns, die Nachhaltigkeit und auch für die anderen Teammitglieder. Obwohl nicht alle in einer Gruppe dabei sind, dürfen auch sie vom gesunden Znüni, Abfall-Sortier-Station, etc. profitieren.

 

Natalie Milsom, Team: Kirchplatz Wil

Letzte Woche in der Pause haben wir besprochen, was wohl diese Woche so alles kommt. Eine Kollegin erzählte, dass sie eingegeben hat, dass das Recycling System überdacht wird. Wir diskutierten dies und ich erzählte, dass ich zu Hause Plastik sammel, einige waren gleich sehr interessiert und deshalb brachte ich diesen am nächsten Tag einen Plastik-Sammel-Sack mit, zusammen mit den "Instruktionen". Auch in die Schule brachte ich einen fürs ins Lehrerzimmer und unsere Hauswartin fand gleich einen geeigneten Ort.
Jetzt sind wir glückliche AbfallsammerInnen - dank euch!

Die andere Neuerung, die mich mindestens so freut, ist das Wasser an Teamsitzungen. Bis jetzt war es immer so, dass viele PET Flaschen bereitstanden, und diese dann auch rege genutzt werden. Jetzt habe ich vorgeschlagen, dass wir Krüge aufstellen, mit frischem Hahnenwasser, und das wurde an der letzten Sitzung eingeführt. Natürlich nehmen einige noch immer die PET, aber die zwei Krüge, die ich bereitgestellt hatte, wurden geleert, und es wurden weniger PET Flaschen benutzt.

Auch wenn das nur kleine Schritte sind, so sind sie doch ein kleiner Schritt zu einem gesunderen Planeten!

Und das Dritte, was mich sehr freut, ist, dass wir viel mehr Gespräche über Umweltschutz und über unser Wohlbefinden haben. Als ich gestern einer Kollegin ein Kompliment machte, fragte sie augenzwinkernd, ob dies wieder Punkte gebe - ich verneinte und freute mich trotzdem, dass auch die "nichtmitmacher" über unser Projekt sprachen.
 

 

Foto: Team Kirchplatz Wil mit der Abfallentsorgungs-Station